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Archiv 1997-2000
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Jubiläumskonzert des
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pak Altstadt-Nord; |
Gemeinsam mit ihren Akkordeon-Zöglingen
spielte Heike Zapf das Stück ,,Die Post im Walde"
und die Suite ?Großstadtbilder" von Hans Rauch.
Nach einem Gastspiel der ?Bon(n)harmonikas", die auf ihren zum Teil wahrlich skurril anmutenden Mundhar-monikas bekannte Weisen zum Besten gaben, legte das Hauptorchester erneut los. Dabei verwies das Orchester, das insgesamt aus 94 aktiven und passiven Mitgliedern besteht, auf seine besondere Vielfältigkeit: Neben russischer Folklore präsentierte es dem Publikum ebenso Foxtrott und Tango. Das Publikum jedenfalls war begeistert von dieser musikalischen Vielfalt und spendete reichlich Applaus. Nach dem Ende des offiziellen Teils mussten die Musikerinnen und Musiker mehrere Zugaben geben, bevor die Zuhörer sie von der Bühne ließen. Für das Erste Kölner Akkordeon-Orchester war es auf jeden Fall ein gelungenes Jubiläumskonzert. |
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- Kölner Stadt-Anzeiger vom 06.12.2000 von Ottmar Müller -
Akkordeon-Orchester>> Erfolgreiches Jubiläumsjahr <<
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- BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN vom 30.09.2000 -
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Dirigent Gunther Janischowsky zehn Jahre beim HHV:
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Muggensturm (ser) - Den Auftakt gestaltete das Orchester des HHV mit ,,La Storia" von Jacob de Haan. Schon hier bewiesen die Musi-kerinnen und Musiker aus Mug-gensturm, dass sie von ihrem engagierten Dirigenten und Mu-sikpädagogen Gunther Janischowsky hervorragend vorbereitet und eingestimmt wurden waren. Dem Einsatz, der Interpretation und musikalischen Umsetzung der Kompositionen, so lobte Vereinsvorsitzender Manfred Kappler |
den Dirigenten, sei es zu verdanken,
dass sich seit einigen Jahren ein fester Stamm von Spielern
entwickelt hat, der zu einem sehr guten Orchester herangereift
sei. Dies bestätigten die Musiker auch beim ,,Cabaret"
von John Kander, einem sehr anspruchsvollen, melodischen
und temperamentvollen Stück, bei dem die ganze Klangfülle
der Akkordeonmusik zum Ausdruck gebracht wurde. |
Musiker aus der Domstadt mit ,,Die
diebische Elster" von G. A. Rossini, "Irische Suite"
von Matyas Seiber, ,,Walzer Nr.2" von D. Schostakowitsch,
,,Bavarian Dixi" von Werner Niehues, ,,Pariser Bummel",
arrangiert von Erich Kelz, ,,Gaucho" von Herbert Bausewein,
,,Morricone Special", arrangiert von Matthias Hennecke,
und ,,The Final Countdown" von Joey Tempest boten, war
eine Demonstration für Harmonika-Musik, wie sie besser
nicht sein konnte. Immer wieder stehende Ovationen unterstrichen,
wie sehr das Publikum von der Musik der Kölner angetan
war. Selbstredend, dass auch hier mehrfach Zugaben gefordert
wurden, denen man bereitwillig nachkam. |
Blitzlichter
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| Fast
200 Gäste (darunter NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement,
Hans-Dietrich Genscher mit Ehefrau Barbara, Intendant
des WDR Fritz Pleitgen, Friedrich Nowotny) 1000 Rosen
(für die Dekoration) und 46 Kölner Akkordeon-Spieler (als
flottes Tanz-Orchester spielte das Erste Kölner Akkordeon-Orchester
auf) - es war wirklich ein Fest der Superlative: Marie-Luise
Marjans glanzvolle Feier zu ihrem 60. Geburtstag im noblen
Bonner Rheinhotel Dreesen. Der Eröffnungswalzer mit dem
Geburtstagskind gehörte NRW-Ministerpräsident Wolfgang
Clement "Marie-Luise Marjan ist eine echte Ruhrgebietspflanze
- vieltriebig, voller Lebenskraft und einmalig", schwärmte
der Landesvater. Und aufregend wurde es auch, weil gleich drei Männer "Mutter Beimer" mit rührenden Liebeserklärungen überraschten. Allen voran natürlich Bodo Bressler, seit 18 Jahren der Lebensgefährte von Marie-Luise |
Marjan: "Bleib so wunderbar, wie du
bist "flüsterte er und gab ihr einen dicken Kuss. |
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- Deutschlandfunk vom 07.08.2000 -
Interview mit Heinz Gengler im Deutschlandfunk>> 65 Jahre Erstes Kölner AO <<Am 7. August 2000 lud der Deutschlandfunk Heinz Gengler zu einem Interview ein, bei dem die Hörer manches Interessante aus seinem Leben in Verbindung mit der 65-jährigen Historie des 1.KAO erfahren konnten. Wenige Tage später feierte die beliebte Schauspielerin Marie-Luise Marjan (Mutter Beimer aus der TV-Serie "Lindenstraße") ihren 60. Geburtstag vor 200 geladenen Gästen (z.T. aus Politik, Wirtschaft und Kultur) im Bad Godesberger Nobelhotel Dreesen. Nach einem Kennenlernen bei einem Konzert 1999 in Kanada war es ihr ausdrücklicher Wunsch, daß die Kölner Akkordoenisten den gesamten musikalischen Teil von 18 Uhr bis 01 Uhr bestritten und im Stile einer Big-Band zum Tanz aufspielten. |
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- Kölner Stadt-Anzeiger vom 13.07.2000 -
65 Jahre Erstes Kölner AkkordeonorchesterSchwarz-Weiß-Malerei auf Tasten Ensemble feierte Geburtstag mit einem Ohrenschmaus im Engelshof-Saal
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- Zitat aus Pforzheimer Zeitung vom 2.6.2000 -
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Vielseitiges AkkordeonspielStehende Ovationen für Kölner Orchester - Repertoire von Oper bis Rock
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- Zitat aus Neuenburger Zeitung vom 13.4.2000 -
Akkordeonmusik vom Feinsten
Beitrag von Neuenburg am Rhein
| Der Konzertabend am 8. April 2000 im Rahmen der Jubiläumsfeier
aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Handharmonikavereins
Neuenburg begeisterte die Zuhörer im ausverkauften Stadthaus.
Das Gastspiel des 1. Kölner Akkordeonorchesters wurde mehrfach
mit stehenden Ovationen honoriert. - Feinste Akkordeonmusik wurde in großer Vielseitigkeit dargeboten. Vorsitzender Walter Dempf versprach dem Publikum nicht zu viel, als er einen großartigen Konzertabend ansagte. Während im ersten Teil das herausragende Breisgauer Akkordeonorchester 1997 mit seinem musikalischen Leiter Roland Kiesel bereits Erstklassiges bot, trat nach der Pause ?eines der weltbesten Amateurorchester unserer Zeit" auf, wie Moderator Peter Steinbeck aus Presseberichten zitierte. Darauf folgte der Beweis: Das 1. Kölner Akkordeonorchester spielte alle Register aus, die auf diesem Instrument möglich sind. Roland Kiesel, der für sein Breisgauer Akkordeonorchester 1997 vornehmlich originäre Akkordeon-Literatur ausgewählt und dargeboten hatte, |
versammelt in seinem Klangkörper
führende Musikerinnen und
Musiker des gesamten Bezirks Breisgau
Hochschwarzwald zu einem regionalen ,,All-Star-Team". Mit Erfolg:
Alle dargebotenen Stücke zogen die Zuhörer in ihren
Bann. Bei insgesamt sechs Musikstücken, darunter technisch
ausgesprochen anspruchsvollen Kompositionen, wurde die Schwierigkeit
gemeistert, Künstler aus allen Teilen des Umlandes nach
nur wenigen Proben zu einem perfekten Orchester zu formen.
Nach dieser Einstimmung folgte der Hauptteil des
Abends mit einer ungeahnten Steigerung: Das erste Kölner
Akkordeon-Orchester fügte zur Spielkunst die Kunst der
Show und eine Perfektion hinzu, die nur ein eingespieltes Orchester
mit besten Musikern aus allen Teilen der Republik umzusetzen
vermag. Der Streifzug durch die Vielseitigkeit der Akkordeonmusik begann klassisch: Mit ,,Also, sprach Zarathustra" wurde das musikalische Menü eröffnet. Weitere Kompositionen von Tschaikowski über Rossini bis hin zu Schostakovitsch machten den kunstvollen Teil des Hauptganges aus. Mit dem Solisten Heinz Arnold, einem |
virtuosen Musiker, Komponisten und
Freund des HVN kam ein weiteres Highlight auf die Bühne:
Gemeinsam mit dem Kölner Orchester führte er den Titel
»Der Ziegenbock", ein sehr anspruchsvolles Stück,
auf. Damit war Übergang von der ernsten zur unterhaltenden Musik markiert, den das Orchester mit Stücken wie ,,Morricone Spezial", einem Udo-Jürgens-Medley und ,,The Final Countdown" würzte und rnit populären Zugaben wie etwa dem »Trompeten-Echo", krönte. Der Dirigent, Komponist und Arrangeur Matthias Hennecke hatte den Klangkörper im Griff. Von ihm stammen die meisten Bearbeitungen und Arrangements, die an diesem Abend zu hören waren. Heinz Gengler, 86-jähriger Gründer des Orchesters und jahrzehntelang dessen musikalischer Leiter ließ es sich nicht nehmen, eigens nach Neuenburg anzureisen, um noch einmal bei zwei Stücken den Taktstock selbst in die Hand zu nehmen. Er wählte dafür zwei swingige, flotte Kompositionen aus. Minutenlanger Beifall des Publikums sprach eine deutliche Sprache. Erst die sechste Zugabe beendete einen glän-zenden Konzertabend. |
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- Zitat aus Akkordeon Weltweit vom 28.4.2000 -
Fünf Zugaben bei Konzert
Beitrag von Uli Ebner
Das Erste Kölner Akkordeon Orchester gab am 7. April 2000 ein glänzendes Konzert in der Stadthalle von Waldshut. Die lange Busfahrt in den Schwarzwald war den Musikern nicht anzumerken und es gelang ihnen das fachkundige Publikum zu begeistern. Der Dirigent Mattias Hennecke zog alle Register und sorgte mit dem gut ausgewählten Programm dafür, daß das Orchester nur nach 5 Zugaben die Bühne verlassen durfte!
Bei einem kleinen Umtrunk mit dem Veranstalter, dem Schlüchttal-Akkordeon Orchester Gurtweil wurde die musikalische Freundschaft gesellig vertieft.
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- Trossinger Zeitung vom 2.11.1999 -
>> Das Sahnehäubchen fürs ZDF-Sonntagskonzert <<
Gala-Konzert anlässlich des Rudolf-Würthner-Musikpreises
| Trossingen: Dreieinhalb Stunden
ließ sich am Samstag ein überraschend großes
Publikum im Trossinger Dr.-Ernst-Hohner-Konzerthaus von anspruchvoller
Akkordeonmusik begeistern. Ein Teil davon wird, wie Moderator
Wolfgang Binder erklärte, am 14. November das Sahnehäubchen
des ZDF- Sonntagskonzertes sein. Es dürfte den Gestaltern der traditionellen ZDF-Sonntagskonzerte nicht leicht fallen, aus dem Mitschnitt des Gala-Konzertes anlässlich des Rudolf- Würthner- Musikpreises eine sendereife Auswahl zu treffen. Das Angebot des Orchesters Hohnerklang,des "Quintetto accento & norina angelini" sowie des Ersten Kölner Akkordeon-Orchesters war denn so vielfältig und exquisit, dass selbst der muntere ZDF- Moderator Wolfgang Binder sein Erstaunen nicht verhehlen konnte. Auch der reiche Beifall des vollen Hauses ließ keine wertenden Nuancen erkennen. Wolfgang Binder, der auch das ZDF- Sonntagskonzert moderieren wird, begrüßte Bürgermeister Lothar Wölfle ebenso wie den Präsidenten des Deutschen Harmonikaverbandes, MDL Ernst Pfister. |
Sein besonderer Dank aber galt dem
geschäftsführenden Vizepräsidenten, Arnold Kutzli
und Dr. Bräuning vom Hause Hohner für eine tatkräftige
Unterstützung des Vorhabens, nämlich eine spezielle
Fernseh-Sendung "Rund um die Harmonika" zu gestalten.
Es ist vornehmlich den solistischen Fähigkeiten aller "Hohnerklang"- Musiker zu verdanken, dass sich dieses Orchester ein ebenso breit gefächertes wie anspruchsvolles Repertoire leisten kann. Darauf kann sich auch Hans-Günter Kölz verlassen, ob als Dirigent oder auch als Arrangeur und Komponist. Und es ist beim "Hohnerklang" der hohe Anteil an "Mundharfen", der den besonderen Sound ausmacht. Der "Lord of the dance" mit den Solisten Carla Scheithe(Akkordeon) und Patricia Laube(Flöte) bildete zweifellos den Höhepunkt des Repertoires. Die im "Qincetto accento" vereinten, aus Graz stammenden Vollblutmusiker bringen auf besondere Weise die Konzertfähigkeit des Akkordeons im Zusammenspiel mit Piano, Cello, Kontrabass und Querflöte zum Ausdruck. Man habe sich, wie Helmut Muchwitsch bekannte, mit dem Hang |
zum argentinischen Tango "einen
Virus eingefangen". Dass mit dem Quintett eines Tages auch noch
die ungewöhnlich begabte italienische Sängerin Norina
Angelini über den Weg gelaufen ist, dürfte mehr als
ein Glücksfall gewesen sein.
Wenn Matthias Hennecke mit der Ihm eigenen Vehemenz
den Taktstock schwingt, dann könnte man fast vergessen,
dass es sich bei den weit über 40 Musikerinnen und Musikern
um Laien handelt. Dabei hat das Erste Kölner Akkordeon-Orchester
beim dritten "Würthner-Musikpreis" sogar den zweiten Platz belegt. Auch am Samstag war ein Klangkörper mit nahazu sinfonischer Begabung zu hören. Fazit: Der brillante Abschluss macht aus der Gala fast ein kleines Festival des Akkordeons und der Laienmusik. von Waldemar Kelberg |
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- Zitat aus Akkordeon Weltweit am 23. Juli 1999 -
Deutsches Akkordeon Orchester in den kanadischen Rockies
Beitrag von Winfried Haushalter
Auf Einladung zum 25. Jubiläum des "Kimberley International Old Time Accordion Championship" unternahm das Erste Kölner Akkordeon Orchester 1935 vom 6. bis 18. Juli eine Kanada-Tour in die Rocky Mountains. Während der Reise gab das Orchester mehrere Konzerte, die die Musiker zu den größten Erfolgen der 64-jaehrigen Geschichte des Orchesters zählen.
Das Orchester spielte im "Banff Springs Hotel" (Banff), es gab weiterhin ein Festival Konzert mit Tanz Musik in der Arena von Kimberley vor über 2000 Besuchern, ein Open Air Konzert im "Platzl" in Kimberley, ein Konzert für die "German Canadian Cultural Association" in Edmonton, und ein Konzert im EURO Center des (Euro - kanadischen Kulturzentrums in Calgary) zusammen mit dem hiesigen Akkordeon Orchester "The Jarosh Ensemble".
Das Programm setzte sich zusammen aus: Wilhelm Tell Ouvertuere (G- Rossini), Kaiserwalzer (J. Strauss), Tritsch-Tratsch-Polka (J. Strauss), Rocky Mountains-Suite, Walzer Nr. 2 (D. Schostakowitsch), Morricone Special Medley (M. Hennecke), Salut to Sousa-Marsch, The Beatles Medley (M. Hennecke), the Final Countdown (M. Hennecke), Amigos para sempre (M. Hennecke), und viele andere mehr.
Die Begeisterung war so groß, daß man das Orchester in den nächsten Jahren noch einmal nach Kanada einladen möchte.
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- Hagnauer SÜDKURIER vom 20.4.1999 -
>> Erstes Kölner Akkordeon-Orchester gastierte im Hagnauer Hof
- Hommage an Rudolf Würthner <<
| Hagnau (wd) "Ein meisterhaftes
Konzert, das den Besuchern viel Freude bereitete", dargeboten
von einem der besten Akkordeonorchester Europas", das war das
vom Ersten Kölner Akkordeonorchester unter der Leitung
von Matthias Hennecke am vergangenen Samstag im Hagnauer Hof
gegebene Kulturereignis. Nach Amsterdam Budapest, Johannesburg,
Rio de Janeiro, St. Petersburg und New York machte dieser inzwischen
weltberühmte Klangkörper zum ersten Mal am Bodensee
in Hagnau Station, das sich immer mehr dank Werner Hiestand
zu einem Zentrum des Akkordeons am See entwickelt.
Welchen Ruf das Orchester in Insiderkreisen hat, zeigt die Schar der Zuschauer. Angereist aus dem gesamten süddeutschen Raum, teilweise legten sie Wegstrecken von bis zu 200 Kilometer zurück um dieses Konzert zu besuchen, sahen sich die Kölner einem "90-prozentigem Fachpublikum", so Werner Hiestand, gegenüber. Allerdings diejenigen, die den kürzesten Weg gehabt hätten, die sah man leider nicht im Hagnauer Hof, bedauerte auch Werner Hiestand. So sah man zwar Besucher aus Albstadt, dem ganzen Bodenseeraum, sogar aus Neuenburg bei Mühlheim, aber leider keine Hagnauer. Offensichtlich scheint für viele das Akkordeon immer noch primär ein Instrument der Volksmusik zu sein. Daß dem nicht so ist, dies bewies Matthias Hennecke mit seinen 29 aktiven |
Spielern, leider nur ein Teil des
Orchesters, denn alle 44 Orchestermitglieder hätten die
Kapazität der Hagnauer Bühne gesprengt. Dennoch, daß
die "geringere Quantität absolut keinen Abstrich in der
Qualität bedeutete", so der Weingartner Heinz Arnold, der
nicht nur selbst musizierte, sondern auch durch das Programm
der Kölner führte, bewiesen die Musiker mehr als nachdrücklich.
Ob ruhig und eher getragen, wie bei Rossinis Ouvertüre zu "Wilhelm Tell", ob voller Temperament und Schwung, wie Reverbis "Misteriosa Venezia" oder rasant und das ganze Können der Spieler fordernd, wie bei einer von Klaus Gengler arrangierten Musetten-Folge, immer verstanden es die Kölner Akkordeonspieler hervorragend, dem Stück gerecht zu werden, glänzten in wuchtigen Passagen, brillierten mit fein nuancierten leisen Zwischentönen, überzeugten aber vor allem durch ihr exaktes und harmonisches Zusammenspiel, wobei kein einziges der Orchestermitglieder Profimusiker ist, sie allesamt Amateure sind. Dabei sind alle Genres der Musik in ihrem Repertoire vertreten. Ob ein Walzer von Schostakowitsch, Filmmusik von Ennio Morricone oder gar Hardrockstücke wie "The Final Countdown" von Joe Tempest, vor nichts macht Matthias Hennecke halt und arrangiert es in gekonnter Weise für sein Akkordeonorchester. |
Einer der vielen Höhepunkte
bildete die Uraufführung der Polka "Der Ziegenbock". Nach
nur wenigen Minuten gemeinsamen Probens führte das Akkordeonorchester
dieses von Rudolf Würthner arrangierte Stück als Hommage
an diesen bedeutenden Komponisten und Musikpädagogen in
Anwesenheit dessen Witwe zusammen mit Heinz Arnold als Solisten
erstmals in Hagnau auf. Minutenlang donnernder stehend dargebrachten
Applaus von einem gewiss nicht unkritischen Publikum forderte
den Kölnern immer weitere Zugaben ab.
Und erst als nach über drei Stunden spontan mit den sechs Mitgliedern eines aus Albstadt angereisten Shanty-Chores sich das Ensemble mit "Dankeschön und Aufwiedersehn" verabschiedeten, hatten die Zuhörer mit den schon in aller Frühe in Köln abgereisten Musikern und entließen sie in ihre Hotelzimmer, mußten sie doch bereits am nächsten Morgen sich wieder zu einem weiteren Konzert in der Schloßkirche der Insel Mainau einfinden. Vielleicht gelingt es Werner Hiestand nochmals, das 1935 gegründete Orchester, dessen Gründer, der gebürtige Stuttgarter Heinz Gengler, dieses Mal leider nicht dabei sein konnte, wieder einmal an den Bodensee zu holen, denn dieses Mal wußten die Hagnauer noch nicht, was sie an diesem Samstagabend im Hagnauer Hof versäumten. |
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- Reutlinger General-Anzeiger vom 30.01.1999 -
>> Außergewöhnliches Konzert <<
Betr.: Konzert des 1. Kölner Akkordeon Orchesters in Gönningen.
| Zwei Busse voll erwartungsvoller
Mitglieder des 1. Kölner Akkordeon Orchesters - 70 an der
Zahl - trafen am vergangenen Samstag in Gönningen ein.
Wenn ein solches Orchester, das zu den führenden Klangkörpern
dieser Art in der Bundesrepublik zählt und deshalb eine
Spitzenstellung unter den deutschen und europäischen Akkordeon-Orchestern
einnimmt, >> auf´s Land reist <<, ist das schon
ein außergewöhnliches Ereignis. Der GEA berichtete
am Montag hierüber.
Allerdings vermißte man in dem Bericht eine Hinwendung über die hervorragende Ausstrahlung dieses Galakonzerts der Kölner, das auf einem hohen spieltechnischen und musikalischen Niveau stand. |
Die umfangreiche Programmpalette
beginnend mit der eindrucksvollen Ouvertüre zu >> Wilhem
Tell << von G.Rossini, war in ihrer Vielseitigkeit beispielgebend
für die anwesenden Akkordeonspieler aus der näheren
Umgebung. Die Kölner Domstädter vermochten aufzuzeigen , zu welch klanglichen Schattierungen ein Akkordeon-Orchester fähig ist, dessen Mitglieder eben auch kammermusikalisch geschult sind. Es war ein überwältigender
Erfolg für ein außergewöhnliches Konzert,
das im vollbesetzten Haus die über 400 Besucher immer
wieder zu wahren Begeisterungsstürmen hinriß.
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- Zollern-Albkreis Kurier vom 26.1.99 -
Matinee / Shanty-Chor und Erstes Kölner Akkordeon-Orchester
Musikalische Geschichten
vom Leben auf dem Meer
Eindrucksvolles Musikerlebnis für 580 begeisterte Zuhörer
| Zu einem eindrucksvollen Musikerlebnis
wurde für rund 580 Besucher die sonntägliche Matinee
in der Ebinger Festhalle. Zusammen mit dem 1. Kölner Akkordeon-Orchester
sorgte der heimische Shanty-Chor für ein dreieinhalbstündiges
Konzert mit dem Prädikat "Hervorragend".
Ebingen: Eine fast ausverkaufte Festhalle, stets langanhaltender Applaus und ein Publikum, welches sich mit den vorgetragenen Stücken identifizierte und immer wieder begeisternd klatschend mitging, das alles paßte zu den hervorragenden Vorträgen des Kölner Akkordeon-Orchesters und des Shanty-Chores der Marinekameradschaft Ebingen. Die Liste der Ehrengäste führte Günther Hecht, Präsident der Handwerkskammer Reutlingen, an. Doch wie kommen der Ebinger Chor und das
Kölner Orchester zusammen? Diese Frage klärte sich
in den Ausführungen des Gerd Hoffarth, welcher durchs
Programm |
Akkordeonspielerin, kennenlernte.
Daß das Orchester nun zu einer Reise nach Süddeutschland aufgebrochen ist, hatte einen anderen Grund. Denn am Montag den 25.1.99 feierte Heinz Gengler, der über 62 Jahre lang das Kölner Orchester leitete, im Schwabenland seinen 85. Geburtstag. "Unsere Reise sollte sein Gebutstagsgeschenk werden", so eine Aktive ans Publikum. Und Heinz Gengler war es auch vorbehalten, im Schlußdrittel den Taktstock bei einigen Musikstücken nochmals zu führen. Das 1. Kölner Akkordeon-Orchester zählt
zu den ältesten nördlich des Mains. Hier machen
46 Frauen und Männer im Alter von 15 bis 71 Jahren Musik
als Hobby. Alle sind ganztags berufstätig, ebenso der
Ein Großteil davon brachte der erste
Konzertabschnitt. Begonnen wurde mit dem wohl schwierigsten
Stück überhaupt: Ouvertüre zu "Wilhelm Tell",
ein überwiegend feierlich ernster und langer Vortrag,
welcher mit begeisterndem Applaus bedacht wurde. Mit dem "Kaiserwalzer"
und |
Johann Strauß ging´s
beschwingt weiter. Über "Misteriosa Venezia" und dem weltbekannten
"Walzer Nr.2" ging´s zu Udo Jürgens-Medley mit vielen
bekannten Titeln über.
Der zweite Teil war dem Gastgeber vorbehalten. Manfred Ströle und sein Shanty-Chor entführte die begeisterten Gäste auf eine maritime Reise. "Das Leben auf dem Meer" ebenso wenig wie "De Hamborger Veermater" oder das Hafenpotpourri" ging es noch schnell mit dem "Traumschiff nach Hawaii". Der Applaus wurde mit einer Zugabe belohnt.
Sehr ausgewogen und wieder mit "Spitze" bedacht die Vorträge
der Kölner Gäste im Schlußdrittel. Nach dem
"Florentiner Marsch" folgte ein langes Medley der vielen großen
Beatles-Hits. Mit den "Heinz-Highlights" erfolgte die Erinnerung
an den unvergessenen Dirigenten Heinz Gengler, der dann selbst
den Stab übernahm. Passend die Überleitung zum Finale:
Das Akkordeon-Orchester spielte "Freunde für immer",
bevor sich Chor und Orchester gemeinsam mit "Dankeschön
und Aufwiederseh´n" nach einer sehr guten Vorstellung
von ihrem Publikum verabschiedeten. |
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- Reutlinger General-Anzeiger vom 25.1.99 -
Die Heimat hatte ihn wieder
HHC Gönningen; Geburtstagsüberraschung für Heinz Gengler
| Reutlingen-Gönningen/Köln.
(mn/GEA) Geburtstagsüberraschung für Heinz Gengler, den Schwaben und "Akkordeon-Papst" aus Köln und dies mit tätiger Mithilfe des HHC-Gönningen, der in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Bestehen feiert. Zum 85. von Gengler gab es eine Reise in die schwäbische Heimat, die ihren spektakulären Höhepunkt mit dem Überraschungsempfang auf dem Reutlinger Bahnhof hatte. Gengler ist in Stuttgart geboren und hat in Reutlingen gelebt. 1935 ist er nach Köln umgezogen und hat dort das bekannte 1. Kölner Akkordeon-Orchester gegründet, das er bis 1997 leitete. Die Überraschung fiel allerdings nicht mit dem Geburtstag zusammen, denn Heinz Gengler wollte diesen »wie jeden anderen Tag begehen«. Doch die Kölner meinten, daß damit nicht gesagt ist, |
»daß vor oder nach
diesem Tag nichts unternommen werden darf«. So brachte Isolde Alka den Stein ins Rollen und telefonierte mit der Bundesjugendleiterin des DHV Heiderose Riefler. Sie reagierte sofort: >Der HHC-Roßberg< in Gönningen hat doch das Jubiläum zum 50jährigen Bestehen. >Do läßt sich sicher ebbes macha.< Hinzu kommt, daß Heinz Gengler Mitbegründer des HHC ist und eine Reise ins Schwäbische zu seinem Bruder in Reutlingen plante. Und somit zu den Ereignissen am Samstagmittag auf dem Reutlinger Bahnhof: Eine Gruppe von etwa 70 Menschen, das 1. Akkordeon-Orchester aus Köln, singt sich mit drei Akkordeons und fröhlichen Liedern warm. Die Stimmung ist ausgelassen. Sie warten auf Heinz Gengler der davon bekanntlich nichts weiß. Kurz vor 17 Uhr ist es dann |
soweit. Der Zug fährt ein
und Heinz Gengler wird mit >Hoch soll er leben< begrüßt.
Der sichtlich freudig überraschte Gast stimmt darauf >Auf
d´r schwäbscha Eisaboh< an. Die Heimat hat ihn wieder -- und wie! Am Abend dann in Gönningen. Der Vorhang geht auf und ein Akkordeonkonzert der Spitzenklasse beginnt. Das Jugendorchester das HHC und die Kölner, die schon auf der ganzen Welt gespielt haben, begeistern die über 350 Menschen mit einem vielfältigen Programm von den Beatles bis zum Kaiserwalzer. Das Publikum bedankt sich immer wieder mit rauschendem Beifall. Die Geburtstagsüberraschung für Gengler ist gelungen und im Juni folgen dann die eigentlichen Jubiläumsfeierlichkeiten des HHC-Gönningen, zu denen das Konzert der Auftakt war. |
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- RHEINZEITUNG vom 6.12.98 -
Chor und Orchester begeisterten Zuhörer
Außergewöhnliches Adventskonzert mit dem 1. Kölner Akkordeonorchester
Engcrs. Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis hatten die etwa 600 Konzertbesucher am 2. Adventssonntag in der Engerser Sporthalle Die Engerser Sänger hatten sich für dieses Konzert etwas Besonderes einfallen lassen. Zu Gast war das 1. Kölner Akkordeo¬norchester, das mit dem Männerchor gemeinsam ein Konzert durchführte. Dieses Orchester aus Köln zählt neben dem Orchester aus Leningrad zu den besten Akkordeonorchestern in der Welt. Durch das Programm führte wie in den Jahren zu vor Dieter Kranz, der mit einfühlsamen Worten und Gedichten seine Zuhörer begeistern konnte. Der MCV Engers unter dem Dirigat seines neuen Chorleiters eröffnete das Konzert mit "Die Abendglocken rufen" die "Die Dämmerung" fällt", wo von einem Wanderer erzählt wird, der sich zur Ruhe begibt sowie dem Volkslied "O Mia bella". |
dieser Aufführung von keinem anderen Orchester in Deutschland gespielt werden kann. Schon hier konnte man erkennen, welche Klasse dieses Orchester mit den etwa 40 Musikerinnen und Musikern hat. Chor und Orchester führten gemeinsam aus Verdis Gefangenenchor den "Nabbucco" auf. Daran anschließend den Fliegermarsch. |
Bei dem Spiritual ,.Höre mein Rufen" sangen der 1. Tenor Frank Schmitz und der erste Baß Wolfgang Schneider den Solopart. Der neue Chorleiter hat das Glück, daß er mehrere Sänger in seinem Chor hat, die in der Lage sind entsprechende Solopartien zu singen. Am Klavier wurde der Chor von der Pianistin Marion Oswald sehr gefühlvoll begleitet. Eine weitere Attraktion war der frühere Dirigent und Gründer des Akkordeonochesters, Heinz Gengler. der mit seinen 85 Jahren nur so sprühte vor Elan und Energie und sein Orchester mit seinen eigenen Kompositionen "Alpenrosen" und "von Schwaben bis Tirol" dirigierte. Hier konnte man erkennen das Musik doch jung erhält. Volkstümlich ging es im Programm weiter mit den bekannten Volksweisen ,,Dalmatinische Barkarole" und ,,Der schönen Marica". Auch hier konnten die 46 Sänger ihr Publikum überzeugen. Das ,,Ave Maria der Berge" wurde von dem Chor und dem Solisten Frank Schmitz sehr homogen und gefühlvoll vorgetragen. |
die manchen Zuhörer zum Mitsummen veranlaßte. Der Vorsitzende Friedrich Schneider bedankte sieh in sei¬nen Scblußworten bei den Mit¬wirkenden des Konzertes ins¬besondere bei dem Kölner Akkordeonorehester unter der Leitung von Matthias Henneeke und Heinz Gengler, bei dein Chorleiter des MGV Engers Andreas Wies, der Pianistin Marion Oswald sowie bei Dieter Kranz, der durch das Programm führte. Standing ova¬tions für die gekonnten Dar¬bietungen aller Mitwirkenden war der Dank für ein außergewöhnliches Konzert, was sowohl bei den Zuhörern aber auch den Mitwirkenden noch in guter Erinnerung bleiben wird. Daß zwischenzeitlich die Konzerte in Engers überregional einen guten Ruf haben, beweist auch die Tatsache, daß der Kanal 10 dieses Konzert mit in seine Berichterstattung aufgenommen hat und in Kürze über dieses Konzert berichten wird. Man darf schon jetzt gespannt sein, was die Engerser Sänger in naher Zukunft für Konzerte planen. Vorweg kann schon gesagt werden, daß die entsprechenden Planungen für die Jahre 1999 und 2000 kurz vor dem Abschluß stehen und daß wieder hochkarätige Künstler verpflichtet werden sollen. |
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- BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN vom 2.11.98 -
Feuerwerk der Akkordeonmusik im Kurhaus
Bezirkskonzert erstmals in Baden-Baden / Die Stars waren ohne Zweifel die Gäste aus Köln
| Baden-Baden (cony). Der
Deutsche Harmonika-Verband, Bezirk Mittelbaden, führt jährlich
ein Bezirkskonzert bei einem der 31 angeschlossenen Vereine
von Lichteneau bis Ettlingen durch. Das sechste Konzert dieser
Reihe wurde nun erstmals in Baden-Baden von dem Harmonika-Spielring
mit seinem Vorsitzenden Günter Grillhiesel ausgerichtet.
Die Leistung der Musiker aus den eigenen Reihen und als Gast
das Erste Kölner Akkordeon-Orchester rissen die Besucher
im gut besetzten Weinbrennersaal zu wahren Beifallsstürmen
hin, die etliche Zugaben erforderten. Der Vorsitzende des Bezirkes, Manfred Kappler, begrüßte die zahlreichen Besucher, darunter etliche Abordnungen der einzelnen Vereine. Wer einfach nur aus Neugierde den Weg in das Konzert gefunden hatte, wurde an diesem Abend sicherlich zum Akkordeonfan bekehrt, dermaßen vielseitig wurde das Instrument von beiden Orchestern in hochklassiger Musikalität präsentiert. Der Harmonika-Spielring unter der Leitung von Hubert Kraft eröffnete das Programm mit der Ouvertüre zu der Oper "Iphigenie in Aulius" und der "Morgenstimmung" aus der Peer Gynt Suite 1 von Edvard Grieg. Diese harmonische und besinnliche, manches Mal auch verspielte Musik, die von dem Orchester sehr stimmungsvoll umgesetzt wurde, wechselte mit dem "Heiteren Konzertstück in D-Dur" zu beschwingten Rhythmen. Smetanas Moldau bietet sich für das variantenreiche Akkordeon geradezu an. |
Hubert Kraft erläuterte den
Zuhörern die einzelnen Abschnitte des Flusses in der Musik.
Beginnend bei der fröhlich sprudelnden Quelle, über
den Wald und die ländliche Idylle mit einer Bauernhochzeit
zum anmutigen Nymphenreigen im Mondschein, die quirligen Stromschnellen
von Sankt Johann bis hin zum breiten, majestätischen Fluß,
der durch Prag strömt. Natürlich forderten die Zuhörer
nach dieser guten Leistung eine Zugabe, die sie in Form der
Begrüßungsfanfare aus der Einleitung zu "Also sprach
Zarathustra" auch erhielten. Hubert Kraft bezeichnete die Fanfare
als ausdrücklichen Willkommensgruß für die Kölner
Musikerkollegen.
Das Erste Kölner Akkordeon-Orchester
von 1935 gehört zu den führenden seiner Art in ganz
Deutschland. Mit über 40 Mitwirkenden und einer fantastisch
guten Interpretation der ausgewählten Musikstücke
verbreitete das Orchester ein Big-Band-Flair, das seinesgleichen
sucht. Die Musiker sind weltweit erfolgreich und erleben bei
ihren Konzerten in New York, Rio de Janeiro, Pretoria, Prag,
London oder Paris überall ausverkaufte Konzertsäle.
|
Die Kölner, elegant
gedreßt in Schwarz mit pinkfarbenen Blusen für die
Damen und gleichfarbigen Fliegen für die Herren, eröffneten
den zweiten Teil des Abends mit traditioneller Akkordeonmusik
bei "Praefugium Nr. 3". Erste Bravo-Rufe erntete bereits die
Ouvertüre zu Wilhelm Tell mit dem sehr lebendigen Schluß.
Orchestergründer Heinz Gengler ließ es sich als Vollblutmusiker nicht nehmen, für drei Stücke nach dem Taktstock zu greifen. Mit strahlendem Gesicht, dem die Freude an seinem Einsatz deutlich anzumerken war, dirigierte der 84jährige mit Ganzkörpereinsatz und sonnigem Lächeln "Arioso" und "Ungarisch", eher ruhigere Stücke. Bevor er mit der Musette-Folge "Pariser Bummel" zu einem Streifzug durch Frankreichs Metropole einlud, der die Besucher gerne nachkamen und sich für diese Stadtführung mit lautstarker Begeisterung bedankten. So richtig ab ging es dann wieder unter dem temperamentvollen Leiter Matthias Hennecke mit einem großen Beatles-Medley, das die bekanntesten Stücke umfaßt, von ihm selbst mitreißend arrangiert. Der Weinbrennersaal begann allmählich zu vibrieren vor Begeisterung, die mit dem "Final Countdown" ihren Höhepunkt erreichte. Die Besucher klatschten lautstark und ließen Bravo-Rufe auf das Orchester niedergehen, was natürlich die erhofften Zugaben einbrachte. Mit "Misteriosa Venezia", dem "Trompetenecho" und letztendlich "Samba Negra" verabschiedete sich das Kölner Orchester schließlich nach einer grandiosen Leistung von den restlos begeisterten Zuhörern. |
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- Zitat aus der Tageszeitung Hartenrod 9.3.98 - (von Katrin Schneider)
Akkordeonklänge auf Weltniveau in der Hartenroder Volkshalle
Kölner Ensemble spielte zum 20jährigen Bestehen des Jugendharmonikaorchesters
Gemeinsam mit dem ersten Kölner Akkordeon-Orchester begeisterte das Jugend-Harmonika-Orchester Hartenrod das Publikum mit einem Jubiläumskonzert.
Die etwa 370 Besucher erlebten in der Volkshalle ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Zu den fünf dargebotenen Stücken des Jugendharmonikaorchesters unter der Leitung von Kersten Seelhof, gehörte auch das bekannte Medley "The Beatles", das vom Dirigenten des ersten Kölner Akkordeon-Orchesters Matthias Hennecke, bearbeitet wurde.
Nach einer kurzen Pause begannen die Gäste aus Köln den zweiten Teil des Konzerts mit der Ouvertüre "Die Stumme von Portici".
Das Orchester gilt als eines der führenden Akkordeonorchester Europas und konnte mit seinen Konzerten schon das Publikum in allen Teilen der Erde begeistern.
Bei seinem Gastspiel in Hartenrod zeigte es neun abwechslungsreiche Stücke, unter anderem eine Polka von Johann Strauß und "Time to say Goodbye".
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- Zitat aus Harmonika International I/98 -
Ehrennadel des DHV für Heinz Gengler
Daß Heinz Genglers einzigartige Leistung, Gründer und 62 Jahre lang Dirigent des 1. Kölner Akkordeon-Orchesters, auf besondere Weise belohnt werden mußte, war nach seiner Übergabe des Dirigentenstabes schon fast sebstverständlich.
Die Vizepräsidentin des Deutschen Harmonika-Verbandes, Isolde Alka, überreichte ihm die Ehrennadel des Verbandes mit Brillianten, die in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde. "Diese besondere Auszeichnung zu tragen, ist eine Ehre für mich", freute sich Heinz Gengler über diese Geste.
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- Intermusik 1/98 - (von MG)
Heinz Gengler gibt Dirigentenstab nach 62 Jahren ab
"Time to say Goodbye"
Den Dirigentenstab legte Ende November Heinz Gengler (83), Vizepräsident i. R. des Deutschen Harmonikaverbands, in jüngere Hände. Nachdem er 62 Jahre lang das Erste Kölner Akkordeon-Orchester dirigiert hatte, trat beim traditionellen Adventskonzert in der Musikhochschule Köln Matthias Hennecke die Nachfolge an.
Den Akkordeonliebhabern präsentierte sich das 1.KAO wie eh und je mit einem bunten Programm. Das Jugendorchester unter der Leitung von Heike Zapf mit der Suite "Über Land und Meer (Adolf Götz) und den Stücken "Conquest of Paradise" (Vangelis, arr. M. Hennecke) und "Die Hochzeit des Harlekin" (Charles Bonnivie, arr. C. Herold). Das große Orchester wurde dem Unterhaltungsanspruch der vielen Besucher mehr als gerecht, den diese mit stehenden Ovationen erwiderten. Musikalisch betrachtet hochkarätig die Ouvertüre zu "Die Stumme von Portici" (D: F: E: Auber, arr. R. Würthner); Concerto for Oboe and Strings (D. Cimarisa, arr. W. Niehues ), Solist: Konzertmeister Bernd Schliffkowitz, dem eine Ehrung für langjährige Mitgliedschaft zuteil wurde; weiter ging es mit "Capriccio Italien" (Peter Tschaikowsky, arr. W. Münch), "Csárdás" (Jürgen Löchter), Kaiserwalzer (Johann Strauß, arr. R. Würthner), "Man soll mit dem Feuer nicht spielen" (G. Mohr, arr. C. Herold); "Rendezvous mit Gershwin" (arr. Renato Bui); "Brasilia" Potpourri, (arr. Willi Münch) und als vorletztes Stück erklang "Time to say Goodbye" (Sartori, arr. H.-G. Költz) womit sich Heinz Gengler vom Orchester offiziell verabschiedete.
Damit Heinz Gengler dem Orchester weiterhin erhalten bleibt, übergab sein Nachfolger Matthias Hennecke ihm einen kleinen Stab fürs Dirigieren. Schöner konnte das Konzert, das in Verbindung mit der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal (Dozent Prof. Jürgen Löchter) zustande kam, nicht ausklingen.
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- Zitat aus Harmonika International I/98 -
November ´97
Pater Leeb im Rheinland
Anläßlich seines Arbeitsaufenthaltes im Herbst vergangenen Jahres in Österreich und Deutschland weilte der brasilianische Urwaldpater Humberto Leeb auch einige Tage in Köln und Essen. Das Erste Kölner AO hatte ihn als Dank für den Aufenthalt in seiner Missionsstation "Porto do Mato" ins Rheinland eingeladen. Diese begann mit einer von Pater Leeb zelebrierten Hl. Messe in der Kirche "Christi Verklärung", unterstützt von Messdienern (Ministranten) des Kölner Jugendorchesters, während die Erwachsenen den musikalischen Teil unter Heinz Gengler anstelle des Organisten bestritten. Tags darauf war Pater Leeb zu einem sozialpastoralen Abend beim 1. Essener AO unter Isolde Alka zu Gast. Beim abschließenden Sonntag-Abend am 30. November stand Pater Leeb im Konzert des 1. Kölner AO in der vollbesetzten Musikhochschule im Mittelpunkt einer musikalischen Ehrung: Matthias Hennecke hatte eigens das brasilianische Motto-Lied "Amigos para sempre" (´Freunde für immer´) arrangiert und ihn zum Mitsingen auf das Podium geholt.
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- Kölnische Rundschau vom 4.9.97- (von Birgit Schröder)Akkordeon-Orchester spielte barocke Stücke in Brasilien
Amigos para sempre - Freunde für immer-
| Bei einer Konzertreise
im Juli 1997 durch Brasilien, auf Einladung des brasilianischen
Generalkonsulats, begeisterten 30 Musiker des ersten Kölner
Akkordeonorchesters ihr Publikum. Zwei Wochen lang gastierten
die Akkordeonspieler in Rio de Janeiro und im 2000 Kilometer
nördlich gelegenen Porto do Mato bei Aracaju, wo sie acht
Konzerte gaben und diese Brasilientour zum unvergeßlichen
Erlebnis machte.
Unter der Leitung des 83 jährigen Dirigenten und Gründungsmitglieds Heinz Gengler, sowie dem Gastdirigenten Bernd Maltry spielte sich das Orchester in die Herzen des brasilianischen Publikums. Ins anspruchsvolle Programm mit Werken aus dem Barock über die Romantik bis zur modernen Unterhaltungsmusik nahmen die Kölner nach anfänglichem Zögern auch Samba- und Tangostücke auf. |
Im Heimatland des Samba
hatten sie zunächst Hemmungen, diese Stücke zu spielen,
aber den Brasilianern hat es wirklich gefallen. Etwas ungewohnt
war dagegen die Zeitauffassung der Gastgeber. In Brasilien gehen
die Uhren einfach anders, sagte Heinz Gengler. Selten beginnt
ein Konzert dort zur angekündigten Stunde. Häufig
hatten die Spieler eine zweistündige Anfahrt zum Konzertort,
noch dazu mit leerem Magen, denn bei Temperaturen um 35 Grad
werden die Mahlzeiten erst sehr spät abends eingenommen.
Die Begeisterung des Publikums und die ungewohnten Eindrücke entschädigten die Musiker aber für alle Strapazen. In der konzertfreien Zeit besuchten sie Sehenswürdigkeiten und traumhafte Strände. Zusammen mit den Gastgebern wurde gefeiert, viel gesungen und getanzt. |
Die gute Laune verloren
die Musiker auch nicht, als sie auf dem Weg zu einer traumhaften
Insel stundenlang auf einer Sandbank festsaßen. Besonders
beeindruckt waren alle Spieler von der Missionsstation des aus
Österreich stammenden Paters Hubert Leeb, auf der sie eine
Woche lang wohnten. Seit über 20 Jahren engagiert sich
Pater Leeb für notleidende und elternlose Kinder, die in
der abgelegenen Missionsstation bei Porto do Mato zur Schule
gehen oder in Handwerksbetrieben auf dem Gelände arbeiten.
Zwischen ihnen ist eine Freundschaft entstanden.
Zufrieden mit der ungewöhnlichen Urlaubsreise ging es wieder zurück nach Köln. Noch am Flughafen schmetterten alle Musiker den brasilianischen Hit "Amigos para sempre" - Freunde für immer. Dieses Lied werden Konzertbesucher bestimmt auch in Deutschland zu hören bekommen. |