Erstes Kölner Akkordeon-Orchester zum 3. Mal beim "Abend der Nationen"
Das Erste Kölner Akkordeon-Orchester spielte nach 1989 und 1998 am 15. Mai 2010 bereits zum 3. Mal bei der Abschlussveranstaltung beim 10. Internationalen World Music Festival in Innsbruck. Vom 13.-16. Mai 2010 hatten sich in Innsbruck 10.000 Musiker aus aller Welt mit ca. 250 Orchestern und Ensembles aus 15 Nationen versammelt. Als die Anfrage des DHV kam, um mit dem Orchester Hohnerklang gemeinsam das Rahmenprogramm zum "Abend der Nationen" musikalisch mitzugestalten, empfanden wir das als große Ehre. In mehreren Sälen wurde die Vielfalt des Akkordeons in seiner ganzen Klangbreite präsentiert. Im Saal Dogana stand das Publikum dicht gedrängt bis vor unsere Bühne und feierte nach den Anstrengungen der Wertungsspiele 4 Stunden lang sehr ausgelassen.
Einen großen Erfolg erzielten auch die (G)Oldies, die sich zum ersten Mal zu einem Kritikspiel für Hobbyorchester gemeldet hatten. Mit dem Titel "Die Hochzeit des Harlekin" von Charles Bonnevie / bearb. C. Herold, hatten die (G)Oldies eine ausgezeichnete Vorstellung gegeben und ernteten anschließend lang anhaltenden Beifall.
Diese Konzerttour war ein passendes Ereignis zum 75. Jubiläumsjahr. Die Personenzahl der Spieler und Schlachtenbummler war diesmal so groß, dass wir mit zwei Busse nach Innsbruck fahren mussten.
WH
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30. Juni - 16. Juli
2008
Erstes Kölner Akkordeon-Orchester zum 2. Mal in Kanada
30.06.2008 – „Nu geid dat schon wieder los...!“
Gut erholt von der letzten Südtirol-Tour stand uns nun der Westen Kanadas bevor.
Wie gewohnt traf man sich im Morgengrauen in Köln und belud nach eifriger Begrüßung den Bus und wir fuhren zum Flughafen nach Frankfurt/M.
Nach dem Einchecken traten wir also unseren 9 Stunden langen Flug nach Calgary an. Am Kanadischen Flughafen erwartete uns ein nettes Begrüßungskomitee zu dem auch Marie-Luise Marjan gehörte.
Nach Einstellung auf die kanadische Zeit und überstandenem ersten Abend, hatten wir in Calgary das Erste UNICEF-Konzert in der „Grace Presbyterian Church“. Die Kirche war voll und auch das einheimische Orchester „Jarosh Accordion Ensemble“ verbreitete gute Stimmung. Besondere Heimatgefühle bei den Besuchern erweckte Marie-Luise Marjan mit ihren beiden Gesangstitel „Am Brunnen vor dem Tore“ und dem UNICEF-Song „Genzenlos. Ein gelungener Auftakt für weitere sechs Konzerte.
Es gab während der Reise auch genügend Möglichkeiten Eindrücke des Landes zu sammeln. So führen wir in die Rockies an den Lake Louise, zum Fort Macleod und zum Head-Smashed-In, ein Indianer-Museum und Weltkulturerbe, sowie einen Tagesausflug durch das Okanagan Tal. In Calgary erlebten wir auch das weltbekannte Cowboy-Festival „Stempede“,
Die nächste Station war Edmonton. Hier fuhren wir zur großen Edmonton Mall, einige andere gingen in die Ausstellung Körperwelten. Abends stand das zweite Konzert auf dem Plan. Am Sonntag, den 06.07.2008 stand uns die bisher längste Fahrt unserer Reise bevor. 550 km standen für heute auf dem Plan um nach Lethbridge zu kommen. Hier begann das Debakel der Klimaanlage, die ihren Geist aufgab. Im Bus herrschte eine Affenhitze da draußen strahlender Sonnenschein war. Gegen Mittag gab es ein Picknick am Rastplatz und abends ein Konzert im Deutsch-Kanadischen-Club, welches bisher das Beste war, da das Publikum ebenso wie das Orchester gute Laune hatten. Sensationelle Stimmung.
Nach nur einer Nacht im Hotel ging es Tags drauf nach „Pincher Creek“. An diesem Tag haben wir erfahren, dass 20 Min. nach unserem Picknick vom Vortag ein kleiner Wirbelsturm über den Platz fegte. Wir haben ihn nur knapp verfehlt, denn starker Wind war schon während des Essens zu spüren.
Auf dem Weg zu unserem nächsten Picknick begegneten wir einem Bären, welcher auf der anderen Seite des Flusses saß.
Abends ging die Überraschung weiter. Wir wurden von Einheimischen zum essen eingeladen und erfuhren beiläufig, dass das Orchester anschließend noch ein zweistündiges Open-Air Konzert geben solle. Die Einwohner wussten dies schon seit drei Tagen, da es mit einem großen Bericht in der Zeitung angekündigt wurde. Trotz vereinzelten Regentropfen gab es ein langes und gutes Konzert.
Am 08.07. ging die Fahrt weiter nach Kimberley, wo es abends ein Gala-Konzert in der Eishalle (Civic Centre Hall) anlässlich des bevorstehenden „Kimberley International Old Time Accordion Championship“ gab. Dies bedeutete: zwei Stunden offizielles Konzertprogramm und hinterher nochmals zwei Stunden Volks-, bzw. Tanzmusik. Die Leute tanzten und waren Hellauf begeistert, das Orchester dafür müde und kaputt.
Kimberley ist die kleinste Stadt im Südosten von British Columbia und ist als die bayrischste Stadt in Nordamerika bekannt. Den restlichen Mittag verbrachte man nun mit wandern oder sich sonnen am Hoteleigenen Pool. Um 14.00 Uhr fuhren wir geschlossen zum bayrischen Platzl um dort für gute Stimmung mit einem 1.5 stündigen Open Air-Konzert zu sorgen.
Donnerstag, 10.07.2008, 600 km stehen heute auf dem Streckenplan um von Kimberley nach Kelowna zu kommen. Unsere Uhren wurden eine Stunde zurückgedreht, da in Kelowna eine andere Zeitzone herrscht. Auch in Kelowna haben wir einen starken Sturm nur um einige Stunden verfehlt. Die Verwüstung konnte man noch deutlich erkennen. Auf der Fahrt sahen wir ausgerissene Bäume und Äste die überall herumlagen und auch in Kelowna sah es nicht besser aus. Unser Hotel lag direkt am Okanagan Lake, so dass man sich dort angenehm die Zeit vertreiben konnte bis es am Freitag um 17.00 Uhr zum nächsten Kirchenkonzert in der „Christ Lutheran Church“ ging.
Am 12.07. stand die Reise nach Vancouver, unserem letzten Stopp, auf dem Plan. Über sieben Stunden Fahrt standen vor uns und die Klimaanlage im Bus gab erneut ihren Geist auf... Es war eine wahnsinnige Hitze draußen und um so schlimmer war es im Bus. Trotz der geöffneten Notklappen am Dach wurde die Luft im Bus knapp.
Das Abschlusskonzert war wieder UNICEF gewidmet und fand im „Alpen-Club“ in Vancouver statt, zu dem auch der Deutsche Generalkonsul Klaus Achenbach anwesend war. Der Präsident des Alpen-Clubs Herr Artur Lübkemann wies darauf hin, dass der Club und das Erste Kölner Akkordeon-Orchester beide 1935 gegründet wurden und übergab zum Schluss des Konzertes an den Generalkonsul eine Spende für UNICEF.
Abends traf sich die gesamte Reisegruppe in der Hotelbar für einen letzten Abschiedstrunk. Am Dienstagmorgen mussten wir wieder die Heimreise antreten. Auf dem Rückflug hatten wir Zwischenstopp in Toronto und dachten, die Instrumente blieben in den Containern, aber leider war dem nicht so. In Frankfurt hatten dann 9 Instrumentenkoffer deutliche Schäden, so dass dies erst einmal vor Ort geklärt werden musste. Um 16.00 Uhr kamen wir nach 30-stündiger Reise im Norden Kölns wieder an. Dort begann die Verabschiedung und alle gingen mit vielen Eindrücken und Erinnerungen wieder ihren eigenen Weg.
JH/WH
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Konzert-Tournee in die Dolomiten – ein grandioser Erfolg
Beinahe auf den Tag genau nach 11 Jahren reiste am 14.7.2007 das Erste Kölner Akkordeon-Orchester wieder zu einer Konzerttournee nach Südtirol. Es war bereits die 7. Tournee des Ensembles in die Dolomiten und konzertierte vor begeistertem Publikum in den Spielorten, Pedraces, Wolkenstein, San Cassian, St. Vigil und Corvara.
Außergewöhnlich zu erleben, wie begeisterungsfähig das südländische Publikum ist. Wer im Saal kein Platz bekam, lauschte den Darbietungen bis zu 90 Minuten im stehen. Den größten Applaus gaben die insgesamt 2500 Besucher bei Titeln wie, Amadeus goes pop, On the sunny side of the street, Up where we belong, My way und Abba-Greatest, alles Bearbeitungen von Matthias Hennecke. Da neben den schönen Konzerten auch noch der Wettergott ein einsehen hatte und 7 Tage wolkenfreier Himmel bescherte, gab es genügend Möglichkeiten die Berge zu erklimmen. Auf eine mögliche 8.Tour in 2 Jahren freuen sich die Spieler schon jetzt.
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KAOs in Südtirol
oder
Mit Horst Schlämmer nach Italien
0700 Heimersdorf, Kölner Norden, 14.07.2007
Mit einem fröhlichen „Nu geid dat los!“ wurden wir im Morgengrauen von unserer erfahrenen Buscrew begrüßt. Nachdem Busfahrer Jörg und Servicedame Birte (liebevoll auch unsere Saftschupse genannt) uns in die überaus tückischen Verhaltens- und Sicherheitsbestimmungen des neuen Busses eingewiesen haben, ging es los.
Endlich! Wie lange waren wir Spieler und deren Anhang schon nicht mehr gemeinsam unterwegs gewesen!? Wir genossen die Erwartungen auf eine ereignisreiche, spielfreudige und vor allem lustige Woche mit vielen neuen Anekdötchen fürs Orchesterarchiv....und wir sollten nicht enttäuscht werden.
Die Fahrt begann ruhig. Eigentlich viel zu ruhig für uns. Ob man noch müde war? Hob man sich die Kräfte für die bevorstehende Woche auf? Am Flughafen von Stuttgart sollte die Lösung warten! Warum halten wir hier? Fliegen wir etwa weiter? Ach nein, der zweite Busfahrer fuhr zurück nach Köln. Und dann plötzlich... der Bus stand noch nicht ganz, da ertönte ein fröhliches und lautes „Liiiiiiebschen!!!!“ über den Parkplatz. Na klar, daher die Ruhe (vor dem Sturm?): Annemy! Endlich waren wir komplett und das Leben im Bus sollte beginnen.
Doch kurz vor Österreich sollte ein weiterer Gast zusteigen, der uns die ganze Woche begleiten sollte. Wann er sich unter das KAOs geschummelt hat, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben, aber nun war er da und gewann immer mehr an Präsenz. Er tauchte überall auf: im Bus, beim Frühstück, auf der Bühne und dem Berg, sogar in den einzelnen Zimmern fand er Einzug und hatte meist das letzte Wort. „Hrrrgh, Schätzelein! Isch hab Kreislauf und Rücken. Weisse Bescheid!“ Statt Dornkaat wurde lieber Willi getrunken aber das hielt Horst Schlämmer nicht davon ab, sich überall aufzudrängen und sich mit seiner charmant liebenswürdigen Art einzumischen. |
Am Sonntag begann dann das wahre Leben. Wir starteten mit einem ausgiebigen Sportprogramm, welches unter dem Motto stand: der Berg ruft! Der Berg rief tatsächlich aber jeder hörte ihn anscheinend unterschiedlich laut. Daher wurden zwei verschiedene Wege bevorzugt, um das Gipfelkreuz und die Hütte mit der netten Sonnenterrasse zu erreichen. Erstaunlich viele Mutige versuchten sich zu Fuß („Schätzelein, isch hab Schnappatmung!“), die etwas weniger Wagemutigeren nahmen den Sessellift. Gemütlich wurde der sonnige Tag in Liegestühlen und bei ein bis zwei kalten Radlern verbracht, wenn da nicht das Grauen eines jeden Superstars gewesen wäre. Plötzlich zerriss ein lautes Geknatter die Bergidylle. Schnell und mit Panik im Blick wurden die Sonnenbrillen wieder aufgesetzt aber unser schönes Inkognito war dahin. Innerhalb eines Tages aufgeflogen. Mit Fotoapparaten und Kameras hingen die Paparazzis aus dem Hubschrauber und knipsten was das Zeug hielt. So kam es, dass das ganze Grödner Tal von unserem Aufenthalt und über die Freizeitgewohnheiten des KAOs Bescheid wusste. Nachdem wir nun enttarnt waren, besetzten wir am Abend in unserer gewohnt liebenswürdigen Art die örtliche Pizzeria. Und schon der nächste Schreck: der Präses! Krank! Kreislauf? Rücken? Oder gar Schnappatmung? Sozial und mitfühlend wie wir, das KAOs, nun mal sind, wurde sofort ein „Code Braun“ ausgerufen und die Hilfsaktion für unseren Präses rollte in atemberaubendem Tempo an. Wir wären nicht wir, wenn wir nicht mit klugen Sprüchen, selbstgedichteten Genesungswünschen, kleinen 1.Hilfe-Wundertütchen (fragt nicht, was da alles drin war) sowie einstudierten Liedern die Genesung unseres 1. Mannes unterstützt hätten. Und tatsächlich, unsere positiven Schwingungen reichten bis zum Hotel und dem Krankenzimmer. Schnell konnten wir wieder fröhlich prostend den Abend gemeinsam mit unserem Präses verbringen. |
Wie an diesem Abend hatten wir auch in der weiteren Woche viel Spaß, genossen am Tag ausgiebig unsere Freizeit und das herrliche Wetter. Doch ein besonderer Abend war da noch. War das nicht in dem urigen Stübchen, wo es reichlich von diesem kühlen gelben Getränk in den großen Gläsern mit dem Henkel gab? Matthes spielte Akkordeon und Bernd soll getanzt haben? Ja, da war so etwas und es soll/wird uns allen in toller Erinnerung bleiben (members only).
Aber warum sind wir nun eigentlich nach Südtirol gefahren wird sich mancher fragen? Was war es doch noch gleich? Ach genau, unsere Konzerte! 5 tolle Abende, mit viel, viel begeistertem Publikum und noch mehr „Miiiiiiiiiiiiiiiiis“ (und es heißt doch so, basta!). Wir verstanden darunter den süßen Laut des Wunsches nach mehr und wir gaben mehr. Wir gaben alles. Beim Trompetenecho und einem fetzigen Rockn Roll hielt es dann keinen mehr auf seinen Plätzen („Isch hab Kreislauf und Schnappatmung!“). Zur besseren Verständigung hatten wir sogar unseren eigenen Dolmetscher dabei (wir lassen uns ja nicht lumpen), der bei unseren Konzerten das Publikum (und uns) auf italienisch und deutsch auch mit Wolfgang Amadeus Pop souverän durch das Programm führte. Dirk, Schätzelein, dafür noch einmal ein dickes Merci.
Ja, es waren herrliche 7 Tage und sie waren schön, wirklich schön. Danke an die Organisatoren für viel Spaß, Musik, Sonne, hohe Berge, etwas Bier, kleine Willis, leckere Pizzen,.... Es war rundherum gelungen.
Erwartungsvoll schauen wir nun wohl alle bereits nach vorne und freuen uns auf Kanada.
- Stephie

Nur zusammen sind wir das KAOs
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10.-12. Juni
2005
Konzertreise
vom 10.-12.6.2005 nach
Albstadt-Ebingen und Keltern-Ellmendingen
Es war mal wieder zeit für eine Tour mit dem Orchester. Am 10. Juni war es dann wieder soweit und man setzte sich früh morgens Richtung Süden in Bewegung. Um den langen Tag nicht nur im Bus zu verbringen, machte man an der Burg Hohenzollern Halt. Der Weg nach oben ist recht steil und so kamen einige leicht aus der Puste, bevor das kulturelle Programm - eine Schlossführung - absoviert werden konnte.
Am Abend dann gab es 100 Jahre zu feiern. Annemy Pauly, 50 Jahre aktiv im Orchester und Elke Stader, 50. Geburtstag, luden gemeinsam zu einem sehr abwechlungsreichen Fest ein. Die Damen des Orchesters hatten ein Marionettenspiel mit lebenden Puppen "genial daneben" aufgeführt. Dieses war eine bis auf das Detail ausgearbeitete Persiflage auf die Herren der Akkordeonzunft. Dirigent und Vorstand beantworteten das Theaterstück mit einem Duo "Die Profis vom KAOs-Trupp" und hatten ebenfalls die Lacher auf ihrer Seite. Auch die Einlagen des restlichen Ex-Shanty-Chors waren sehr unterhaltsam.
Tags darauf stand ein Kirchenkonzert auf dem Programm, wozu man in die Heilig-Kreuzkirche nach Ebingen einlud. Hierüber muss nicht viel erzälht werden, denn davon gibt es eigens Pressestimmen. Danach wurden dann die Besucher zu einem Kölschvergnügen eingeladen und leckers Kölsch mit Halven Hahn aufgetischt.
Auf der Rückfahrt machte man einen Abstecher in den Geburtsort Ellmendingen des 1.Vorsitzenden zum Weinblütenfest. Zwei Stunden Unterhaltungsmusik in der prallgefüllten Winzerhalle war ein Highlight beim Weinblütenfest 2005.
Bilder: Melanie Röper
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